Nachdem wir uns in den wirklich engen Dreamliner von Boeing hineingequetscht hatten und endlich gestartet waren, nahmen wir noch das Essen zu uns und dann war es Zeit, zu schlafen. Aber ach, dieser Enge. Aber ach, die ganzen Lebenäusserungen der vielen Menschen – etwas hinter uns hatte ein Bartbewachsener Typ ganz ganz harte Attacken von knallenden Nießausbrüchen. Immer wieder.
Ca. 5 Ärzte aus dem Passagier-Aufkommen wurden zu einem Mädchen gerufen, dem es arg übel war. Alles zeigten großen Einsatz, kamen zu Konsilien zusammen, aber tun konnte man auch nichts.
Wir schliefen dann natürlich trotzdem alle (in sehr verrenkten Positionen) – aber ach, war das grauslich. Morgens um vier zum Sonnenaufgang wachten wir wieder auf.
Der ganze Vormittag war noch im Flugzeug zu verbringen. Dann kam Delhi in Sicht, und für Binal wurde es emotional. Hier ein Foto, wie sie von oben auf das Land blickt:

Es war draußen ganz ordentlich warm, etwa wie im Hochsommer in Deutschland.
Wir haben unsere immigration Formalitäten gemacht, wozu auch neuerdings die Abnahme von Fingerabdrücken und biometrischen Fotos gehört, und dieses dann mit viel Warten überstanden.
Der Flughafen ist schön und flächenmäßig einfach riesig.



Mit unserem Gepäck mussten wir nun für den Inlandsflug Delhi – Ahmedabad einchecken, was schnell und problemlos ging (obwohl Matthias zwei Feuerzeuge im Rucksack nachgewiesen wurden, von denen er nichts wusste).
Im inländischen Teil des Airports ging es schon deutlich indischer zu, eine Unmenge von Verbindungen wurden mit kleinen Airbus A 320 bedient. Wir fuhren mit dem Bus aufs Vorfeld zum Einstieg.
Hier war ich schon extrem erschöpft, aber es kamen ja noch weitere Reisestunden dazu.